Sonntag, 25. Juni 2017

Wochenglück- Rückblick bei Fräulein Ordnung

Ich hätte da auch das eine oder andere Glück, dass ich gern zeigen würde. Kleine, aber feine Momente! Ich will nicht behaupten, dass ich das Glücksmurmelglas diesmal voll bekommen hätte, aber es waren doch einige Murmeln, die hineingewandert sind.

Da wäre zum einen meine neu erwachte Handarbeitslust. Ab und an überkommt mich schlagartig dass Interesse an bestimmten Personen oder Themen, und diese nehmen mich dann für einige Zeit ganz in Anspruch. Diesmal war es     ( unter anderem) Frida Kahlo, deren interessante Biografie meine Aufmerksamkeit weckte. Angetan von den Berichten über diese sehr charismatische Frau kam mir die Idee, eine Frida Kahlo Brosche zu häkeln. Der erste Versuch schon nicht schlecht, der zweite bei Weitem besser, besitze ich nun eine solche und überlege, ob ich nicht langfristig ins Häkelbroschenbusiness eintreten soll :) Ne, mal im Ernst. Der nächste interessante Mensch, den ich mir noch genauer unter die Lupe nehmen möchte, ist Charlie Chaplin. Ich mochte ihn schon immer, hatte als Kind eine Charlie Chaplin Marionette. Mal sehen, was sich da so mit Nadel und Faden vollbringen lässt....

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Einkaufstütenhonk, so könnte man mich nennen. In einem vorherigen Blogpost bin ich mir gegenüber schon sehr deutlich diesbezüglich geworden und habe Besserung gelobt. Mein Einkaufsbeutel aus Biobaumwolle wurde mit einer Häkelblüte verziert, bzw. der große Werbeaufdruck von ClamottenAnton wurde überdeckt. Wieder so ein Glücksmoment, das fertige, perfekt unperfekte Ergebnis in der Hand zu halten und zu wissen, dass das Umweltferkel in mir jetzt vertrieben wird.




Der Garten ruft, immer wieder! Wir haben hier, zum Haus zugehörig, einen recht wilden Garten, der nicht halb so arbeitsintensiv aussieht, wie er denn tatsächlich ist. Gestern wurden Beete gemacht, die (leider momentan sehr maletrierte) Wiese gemäht und ein paar Farne gesäbelt. Ich muss mich immer erst überwinden, aber wenn ich dann schnaufend überm Beet hänge und das Unkraut herauszupfe, macht es mir wirklich Spaß.





Diesen riesigen Pott Nudelsalat mit megaviel Mayo und Hähnchenfleischwurst und dicken Nudeln und viel "Gemüse" habe ich meinem Mann bereitet. Es gibt nix, was er so gerne isst, wie diesen! Und er darf es ja auch, ist gertenschlank. Ich habe mir meine abgespeckte Version gemacht und war auch sehr glücklich damit. Statt fett Mayo kamen da 2 Eßlöffel Balance Mayonnaise rein, statt Fleischwurst Thunfisch und nur recht wenig Nudeln mit viel Gemüse. War auch lecker. Und wirkt. Mittlerweile habe ich das Gefühl, ich könnte jedes gewünschte Gewicht erreichen. fast 15 kg sind runter und es geht munter weiter. Bleibt die Luxusfrage, wo stoppe ich? Ich habe, ganz früher, mal 56 kg gewogen. Das sah an mir scheußlich aus. Überhaupt finde ich, dass ich ein Mensch bin, dem ein bisschen erotische Wirkmasse gut zu Gesicht steht. Na, mal sehen. Ich denke, ich werde mich bei 42/44 einpendeln. Da ich ja Anfang nächsten Monats *flüster 50 werde, ist das ganz in Ordnung.



Ja, mein Mann. Am 23.06.2017 waren es 10 Jahre für uns beide! Und wir sind uns einig, dass die gut waren und wir uns freuen auf das, was noch kommt. Verheiratet sind wir seit fast 7 Jahren. Schön, dass ich ihn haben darf! Ähm, und falls du dies liest: Schön, dass du mich haben darfst, sei froh!!!



Das hier ist er. So niedlich! Er zieht das Nudelsalatbäuchlein ein :) Und seine Überzeugung, dass Zombies wenn denn dann nicht rennen können, hat er sich zur Argumentationsvereinfachung auf ein T- Shirt gedruckt. Wir führen ellenlange Diskussionen über das Thema, wie man sich denn in einer Zombieapokalypse  zu verhalten hat. Wir fragen uns bei Nebel liebevoll, ob der andere auch eine Axt einstecken hat und schauen gern entsprechende Filme. Er vor dem Kissen, ich dahinter.
Man braucht ja was Gemeinsames... verstehste, ne?

Ja, das war mein Wochenglück! Hier der link zu Denise aka Frl. Ordnung! Vielen Dank für diese schöne Aktion!

Donnerstag, 22. Juni 2017

Frida, der zweite Versuch....

So ganz zufrieden war ich mit meiner pausbäckigen Frida Kahlo ja nun doch nicht. Irgendwie wurde ihr meine Interpretation nicht ganz gerecht. Also juckte es mich in den Fingern, dem Ganzen noch eine Chance zu geben....


dem ersten Versuch....


...folgte der zweite....



....der kommt dem, was ich eigentlich vorhatte, schon viel näher....



... so an der Jacke gesehen finde ich sie sehr schön, aber vielleicht auch ein bisschen groß?....


...obwohl, da ich noch keine Elfengröße trage, sondern momentan bei einer soliden 44 angekommen bin, passt es vom Verhältnis.....


.... und deswegen werde ich es auch so tragen :)



....ganz so schlecht sieht diese an der Jacke auch nicht aus. Mal sehen, vielleicht trage ich Beide. Hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, die Broschen zu häkeln. Ich hatte überlegt, die erste Fridabrosche zum Nadelkissen umzufunktionieren, aber dann kamen mir Themen wie:" Was passiert, wenn es Reinkarnation wirklich gibt und Voodoo funktioniert?" in den Kopf. Das lasse ich lieber, könnte auf keinen Fall guten Gewissens eine Nadel hineinstechen....


Ich mag beide, aber die neue Frida kommt einer ernsthaften, zarteren Version doch ein ganzes Stück näher! 

Sonntag, 18. Juni 2017

Frida Kahlo

Was habe ich denn nur mit Frau Kahlo am Hut? Eigentlich nix, gar nix, üüüberhaupt nix. Aber sie fasziniert mich irgendwie, diese Legende einer Frau, die ihr Leben in einer Zeit, in welcher das noch gar nicht so üblich war, selbstbestimmt und fast exzentrisch gelebt hat. 


Vielleicht ist es der Unterschied zwischen ihr und mir: Sie: Dunkel und feurig, rassig und schön. Eigensinnig und geheimnisvoll. Künstlerisch begabt. Ich: Blond und kühl, bleich und ... ja.... Eigensinnig und tollpatschig, ungewollt lustig und auf meine Art auch eine Künstlerin. Das wird es sein. Sie zieht mich durch ihre Andersartigkeit in den Bann :) Und deswegen habe ich mir eine Frida Kahlo Brosche gehäkelt. Jawohl. Sie ist viel zu groß geworden, sieht aber recht nett aus, wie ich meine. Und ich werde die anziehen. Als erster Schritt auf meinem Weg von angepasst und eingefügt zu unangepasst und geheimnisvoll! Naja, nicht geheimnisvoll....unheimlich. Das trifft es eher :)




Natürlich ist das wieder mal nicht so geworden, wie ich es mir erhofft habe. Immer möchte ich was Edles, Feines, Zartes und Hochwertiges arbeiten. Immer sind meine Handarbeiten lustig, gedrungen und fröhlich. Machste nix. Scheint so was wie ein Spiegel zu sein,....

Frida Kahlo wurde am 06.07.1907 in Mexico Stadt geboren und starb 47 Jahre später auch dort. Zu Lebzeiten galt sie als wohl bedeutendste Vertreterin einer volkstümlichen Entfaltung des Surrealismus. Bei Interesse kann hier weitergelesen werden: (KLICK)

Freitag, 16. Juni 2017

Bye bye, Umweltferkel!

Ja, ich meine mich! Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich immer noch zu oft zu Plastiktüten greife. Bequemlichkeit, Gewohnheit, einfach nicht realisiert, was es eigentlich bedeutet, eine von denen zu sein, die den Planeten mehr als nötig mitverschandeln.

Ich will mich bessern. Da gibt es noch viel zu tun, aber in einigen Dingen habe ich schon Fortschritte erzielt. Das Einkaufsverhalten bei Kleidung und Dingen des täglichen Lebens ist achtsamer geworden, am Thema Lebensmittel arbeite ich noch. Auch bei Reinigungsmitteln und Kosmetika habe ich mich auf Artikel festgelegt, die man nach bestem Wissen und Gewissen kaufen kann. Ich muss nicht mehr alle Nasen lang was Neues ausprobieren. 

Naja, aber das Thema Tüten. Ich weiß gar nicht, warum ich da so nachlässig bin.... vielleicht, weil es sich potenziert? Mein Mann ist auch so einer. Genau, es ist wahrscheinlich seine Schuld! Wenn er die Tüten beim Einkauf auf das Band legt, kann ich sie ja wohl schlecht wieder zurück legen....

Mist, der Selbstbetrug funktioniert nicht. Also muss ich auch hier ran! Und ich möchte es ja auch. Ich weiß schon, dass ich ein Mensch bin, der nicht von heute auf morgen alles umstellen kann, sondern nach und nach. In Schritten. Auf diese Art ändere ich meine Kleidungssituation ( Thema aktuell, da ich immer noch auswechseln muss gegen kleinere Größen) << das wollte ich schon immer mal schreiben, lasst mich!
... und alles Andere, was Änderung nötig hat.

Ein erster Schritt zur Vermeidung von Plastiktüten ist der Kauf einer Tasche aus Biobaumwolle. Ich habe bei, wie wir sagen, ClamottenAnton, einige Blusen im Sale erstanden und sah die Tasche hinter der Kasse. Sie gefiel mir gut und ich nahm sie mit. ANSTELLE EINER TÜTE! 
Und zu Hause pimpte ich sie mir noch ein wenig auf, denn ich habe gemerkt, dass ich mit Herzblut eigentlich nur an den Dingen hänge, an denen ich selbst gearbeitet habe. Nun, auch dieses Meisterwerk bekommt einen Platz in meiner Sammlung: Perfekt Imperfekt! Aber so gefällt sie mir! Mit der gehäkelten Blume über dem Markenzeichen ist die Tasche jetzt " was Eigenes". 

... erst wollte ich die eine Zacke wieder lösen und korrekt annähen, aber dann gefiel es mir irgendwie so....





Naja, ein kleiner Schritt für die Menschheit aber ein großer, weiterer Schritt für mich auf dem Weg zur Vernunft. Denn wenn man bedenkt, dass jedes Jahr rund 9 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle im Meer landen, die dazu führen, dass jährlich hundertausende Meerestiere elendig verenden müssen, ganz zu schweigen von den unzähligen Seevögeln, dann erscheint so ein Leichtsinn, wie ich ihn an den Tag lege, unglaublich. Tiere verheddern sich in Tüten, Folien oder Bändern und werden, wenn sie wachsen nach und nach elendig stranguliert, kleinste Kunststoffteilchen aus Kosmetika und Zahnpasta verstopfen die Mägen mit der Zeit. Ich verlinke hier einen lesenswerten Artikel, dessen letzter Satz mich sehr betroffen gemacht hat:


Dieser Blogpost passt  zur tollen Aktion von Rostrose: A new life! Ihr seht den link auch in meiner Seitenleiste. Traude macht sich sehr viel Mühe, aufzuzeigen, wo wir uns als Gäste auf diesem Planeten besser verhalten können. Danke dafür!